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Bildungsrevolution: Besser Lernen mit VR

Short thesis

"If you don't feel it, you won't remember it." Oft ist die Art, wie man in Schule und Universität lernt, von diesem Spruch weit entfernt. Stattdessen heißt es: Bulimielernen. Schnell auswendig gelernt und ebenso schnell wieder vergessen. VR kann das ändern. Die Erlebnisse einer guten VR Experience vergisst man nicht. In dieser Session geht es um die Möglichkeiten, die VR für die Bildung bietet, und um die Herausforderungen, die sich daraus ergeben.

Description

SchülerInnen und Studierende finden VR-Experiences zum Lernen spannender als Bücher oder normale Videos. Das hat die Universität von Warwick in einer Studie herausgefunden. Das ist zunächst nicht überraschend, aber darüber hinaus stellten die Forscher*innen fest: Diejenigen, die VR zum Lernen genutzt hatten, schnitten auch in Tests besser ab als die anderen Gruppen. Könnte VR also die Art, wie wir lernen, revolutionieren?

Virtual Reality Experiences und 360°-Videos bieten einen neuen Zugang zu vielen Themen: Statt sich nur theoretisch einzulesen, kann man viele Situationen direkt nacherleben. Wie war es, zu DDR-Zeiten die Schulbank zu drücken? Wozu brauchen die Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht ein Schnellboot, einen Zeppelin und einen Ultraleichtflieger? Wie geht es den Menschen, die schon jetzt die Auswirkungen des Klimawandels spüren, zum Beispiel weil Stürme ihre Häuser zerstören?

Wer die VR-Brille aufgesetzt hat, erlebt diese Situationen, als wäre er oder sie selbst dabei. So entstehen bleibende Erinnerungen, so wird Interesse an Themen geweckt, die sonst trocken wirken oder nichts mit der eigenen Lebenswelt zu tun haben.

Gleichzeitig bedeutet es für VR-Schaffende auch eine Herausforderung: Wie wirkt VR? Wie schafft man ein Erlebnis, dass Studierende und vor allem Jugendliche anspricht, aber nicht überfordert? Über die Möglichkeiten und Herausforderungen von VR soll in dieser Session diskutiert werden.

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