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German
Discussion
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Digitaler Hass gegen die Demokratie

Short thesis

Shitstorms sind bei vielen Politiker*innen, Medienhäusern und NGOs an der Tagesordnung. Oftmals koordiniert, schaffen es Hasskampagnen, aufgrund ihrer raschen Verbreitung und mittels Desinformation auf aktuelle Debatten einseitig Einfluss zu nehmen und Kritiker*innen einzuschüchtern. In unserem Panel wird thematisiert, wie sich koordinierte und systematisierte Shitstorms als solche erkennen lassen, wie sie Verbreitung finden und wie Betroffene damit umgehen können.

Description

Digitale Hasskampagnen, initiiert über die Sozialen Medien, haben verschiedene Dinge gemeinsam: Sie treten unerwartet und massiv auf, sie versuchen Betroffene durch persönliche Angriffe einzuschüchtern und, das hat eine neue und groß angelegte Recherche des Vereins ichbinhier e.V. ergeben, sie sind organisiert. Hasskampagnen beschreiben das koordinierte Fluten einer Seite mit Beleidigungen, Drohungen und negativen bis hin zu hetzerischen Kommentaren, um den*die Empfänger*in einzuschüchtern. Darüber hinaus soll der Anschein breiter gesellschaftlicher Empörung erweckt werden, die, vielfältig in den Sozialen Medien geteilt, von reichweitenstarken Nachrichtenmedien aufgegriffen und in die Gesellschaft getragen wird. Oftmals richten sich solche koordinierten Shitstorms gegen demokratische und zivilgesellschaftliche Organisationen und Institutionen bzw. ihre Vertreter*innen. Wo Menschen von Aufrufen zur Gewalt bis hin zu Morddrohungen eingeschüchtert werden, hört die Meinungsfreiheit auf.

Das Panel wird gemeinsam vom No Hate Speech Movement Deutschland sowie dem ichbinhier e.V. organisiert.

ModeratorInnen