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Workshop
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Mit Digitalisierung die Welt retten? Chancen & Risiken digitaler Innovationen für nachhaltigen Konsum

Short thesis

Artensterben, Klimawandel, Meeresverschmutzung – unser Lebensstil ist nicht zukunftsfähig. Hilft uns die Digitalisierung dabei, nachhaltiger zu leben? Einerseits ja, wenn etwa durch intelligente Geräte oder Sharing-Modelle Ressourcen eingespart werden. Andererseits nein, wenn der Energieverbrauch zunimmt oder personalisierte Werbung den Konsum steigert. Wie können wir die Chancen der Digitalisierung für nachhaltigen Konsum nutzen und die Risiken begrenzen?

Description

Die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, ernähren oder kleiden, verbraucht mehr Ressourcen als die Erde bereitstellen kann. Ob die Digitalisierung uns dabei helfen kann, nachhaltiger zu konsumieren, ist bislang noch unklar. Wir wollen in unserem Workshop die Chancen und Risiken der Digitalisierung für nachhaltigen Konsum gemeinsam diskutieren. Dazu entwickeln wir konkrete Vorschläge für digitale Nachhaltigkeitsinnovationen und identifizieren deren (Miss-)Erfolgsfaktoren:

1. Zu Beginn gibt es einen kurzen Eingangsimpuls zu nachhaltigem Konsum und Digitalisierung. Was ist nachhaltiger Konsum? Warum braucht es nachhaltigen Konsum? Wie hängen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen?

2. Anschließend wollen wir mit Euch zusammen kreativ sein: Was sind Eure Lösungsvorschläge, wie durch Digitalisierung nachhaltiger Konsum gefördert werden kann? Nach einem wilden Brainstorming stimmen wir über die drei überzeugendsten digitalen Nachhaltigkeitsinnovationen ab.

3. Danach nutzen wir die Methode „post-mortem“ und reflektieren, warum wir im Jahr 2030 feststellen müssen, dass unsere Lösungen leider gescheitert sind und umweltschädliche Konsumweisen verstärkt haben.

4. Die Auseinandersetzung mit dem Scheitern unserer Vorschläge hilft uns dabei, zu verstehen, welche (Miss-)Erfolgsfaktoren wir bei der Entwicklung berücksichtigen müssen, damit am Ende erfolgreiche digitale Nachhaltigkeitsinnovationen herauskommen.

 

supported by Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit