Stage 8
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German
Discussion
Beginner
Performing Collaboration - Transdisziplinär Kunst produzieren

Short thesis

Dieses Panel der Performersion, einer Kooperation der re:publica und des Performing Arts Program Berlin, stellt mit drei Künstler*innen-Kollektiven Beispiele kollaborativen und transdisziplinären Arbeitens aus den freien darstellenden Künsten vor, die sich neuer digitaler Technologien bedienen oder aktuelle Aspekte von Digitalität thematisieren, präsentieren und diskutieren. Nach Kurzvorträgen geht es in ein analog-kollaboratives Bühnengespräch.

Description

Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld kollaboratives Arbeiten - ob zwischen Städten, Künstler*innengruppen oder durch die Präsentation analoger Aufführungen im digitalen Raum:

Die Choreographin Carly Lave hat mit dem gamelab.berlin der Humboldt Universität zu Berlin und mit dem Studiengang Virtual Design der Hochschule Kaiserslautern kooperiert, um in einer Pionierkonstellation die methodologischen Grundlagen für long-distance-Kollaborationen in der Kunstproduktion zu legen.

Das Performancekollektiv Monster Control District hat mit nota eine flexible Software gebaut, die zur einfachen visuellen Montage, dem Gestalten von Bühnenräumen und dem (digitalen) Archivieren von darstellender Kunst einlädt und die dabei die Grenzen zwischen den drei Funktionsfeldern verflüssigt.

Philip Steimel von der freien Theatergruppe machina eX hat dank des Prototypefunds eine Sharing-Plattform entwickelt, um freien Theatergruppen und anderen Kunstproduzent*innen die Verwaltung von Equipment, Ausstattung und Requisiten und vor allem das gemeinsame Teilen von diesen Lagermöglichkeiten zu ermöglichen.

Die Performersion ist eine Kooperationsveranstaltung der re:publica und des Performing Arts Programm Berlin, um Akteur*innen aus der digitalen Zivilgesellschaft, der Technologieentwicklung und den digitalen Künsten mit Akteur*innen der freien darstellenden Künste zu vernetzen und so Austausch, Inspiration und Wissenstransfer zu ermöglichen.