FabMobil
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Who am I? - Gender and Robotics

Short thesis

Welches Geschlecht hat ein Roboterarm? Und: braucht der*die*das eigentlich eins? Die Installation "Who am I?" stellt sich dieser tückischen Frage in form einer Interaktiven Installation.

Description

Industriedesign-Studierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle präsentieren auf der Digitalkonferenz re:publica19 in Berlin vom 6. bis 8. Mai die künstlerische Installation und interaktive Arbeit WHO AM I?. Dafür wird ein Roboterarm vom Typ UR5 genutzt, der seit Kurzem in die Digitalwerkstatt der BURG integriert ist. Konferenzgäste sind aufgefordert, sich einen Namen für den Roboter zu überlegen. Der Gelenkarm des Roboters schreibt diesen dann auf einen Sticker mit der Aufschrift Hello my name is….

Dabei ist die Frage tückisch. Schon das Wort who – wer impliziert eine Personifizierung des Geräts, unter anderem beinhaltet sie auch eine geschlechtliche Zuweisung. Kann ein Roboter ein Geschlecht haben? Oder wendet sich die Frage nach der Identität vielmehr an die Befragten? Wie grenzen sich Menschen von immer menschlicher werdenden Maschinen ab?

Die von Prof. Christian Zöllner betreute und in studentischer Gruppenarbeit entstandene Installation fordert eine Diskussion zu diesen grundsätzlichen Fragen mit dem Publikum heraus. Es geht um den aktuellen Umgang mit Technologie, die Form und Funktion von Robotern sowie um das zukünftige gesellschaftliche Verhältnis von Mensch und Maschine. Die Arbeit wurde konzipiert von den Studierenden Jonas Duteloff, Robin Godwyll und Michael Goß.

Der Roboter wird beim unter anderem von Prof. Christian Zöllner betriebenen Fabmobil zu sehen sein, auf dem Konferenzgelände am bPart. Die künstlerische Aktion findet am Montag, 6. und Dienstag, 7. Mai jeweils von 12 bis 17 Uhr sowie am Mittwoch, 8. Mai von 12 bis 24 Uhr statt.

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