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Mit dem Turing-Bus durch die Kleinstadtgalaxie

Short thesis

In einer weit entfernt Galaxie leben ein Drittel der Einwohner Deutschlands: gemeint sind die ländlichen Regionen und kleineren Städte. Der Turing-Bus befährt diese in seinem zweiten Jahr und berichtet über hackende Schüler*innen, Digitalworkshops, Fablabs und Landluft.

Description

Das Turing-Bus-Projekt ist ein Bildungsmobil, das in verschiedenen Regionen Deutschlands junge Menschen in Workshops zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Gesellschaft bringt.

Der Bus ist kein Informatiklabor auf Rädern, bringt dafür aber regionale Akteure und Akteurinnen aus Fablabs, OK-Labs, Hackspaces und anderen Orten des kreativen und kooperativen Lernens an die Schulen, um Aktionsräume- und Formate aufzuzeigen die zum Mitmachen inspirieren sollen.

Während der Vorbereitung unserer ersten Tour vor allem im ostdeutschen Raum lernten wir schnell, dass es eine extrem hohe Nachfrage nach einem solchen Angebot etwa bei den Schulen gibt. Wir erfuhren außerdem, dass es mehrere vergleichbare Projekte gibt, die kulturelle und bildungspolitische Leerstellen im MINT-Bereich zu füllen suchen. Die meisten haben einen sehr idealistischen Ansatz und arbeiten teilweise unter recht prekären Bedingungen und natürlich stets mit befristeten Drittmitteln. Hieraus ergibt sich für uns die Frage nach dem „Wie weiter?“ – lassen sich solche mobilen Ansätze verstetigen? Sind sie ein Weg, das globale Dorf Realität werden zu lassen und das Urbane aufs Land zu tragen?

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres rollt der Turing-Bus 2019 nun zum Thema Künstliche Intelligenz und berichtet über die geplanten Stationen, die Erfahrungen des letzten Jahres und die Rolle mobiler Bildungsprojekte für den ländlichen Raum.